Der katzengerechte Garten

Manche unserer Katzen habe die Möglichkeit des Auslaufs und dürfen auch einen Garten zu ihrem Revier zählen. Doch auch im Grünen lauern Gefahren.

katzengerechter Garten

Giftige Pflanzen

Kaum jemand gestaltet seinen Garten bei Einzug der Katzen um. Doch stehen Neugestaltung und Änderungen an, macht es Sinn, auch die Katzen zu berücksichtigen, denn viele Pflanzen sind für Katzen giftig. Efeu, Buchsbaum, Kirschlorbeer und Thuja sind die meistverwendeten Immergrünen im Garten, doch alle drei sind giftig. Auch viele Blütenpflanzen sind nicht ungefährlich, wie Narzisse und Clematis.

Dünger und Schädlingsbekämpfungsmittel

Dünger, Schneckenkorn und andere Gifte sind nicht nur für Schädlinge giftig, sondern auch für Haustiere. Zwar liegt es außerhalb unseres Einflusses, was in der Nachbarschaft gestreut und gespritzt wird, doch im eigenen Garten sollten wir darauf verzichten. Naturdünger und Brennesseljauche sind die ungefährlichere Alternative.
Auch Rattengift hat in einem katzensicheren Garten nichts zu suchen. In Regionen mit verpflichtenden Bekämpfungswochen oder bei akuten Rattenproblemen muss das Rattengift so gelegt werden, dass keine Katze in die Nähe kommen kann.

Zäune

Die wenigsten Katzen bleiben im Garten, sondern vergrößern bald ihr Revier. Ist der Garten eingezäunt, solltet ihr euren Zaun auf potenzielle Verletzungsgefahren überprüfen. Hat er Spitzen, die nach oben zeigen oder ist er an Stellen kaputt, sodass die Katzen sich verletzen oder hängenbleiben können, solltet ihr das zunächst absichern.
Deutlich schwieriger wird es, wenn der Garten ausbruchsicher werden soll. 1,50 hoch sollte er dann mindestens sein, besser deutlich höher. Wichtig ist auch, dass dieser keine Möglichkeiten zum Hochklettern bietet. Holzpfosten eignen sich deshalb weniger. Bäume und Sträucher sollten ebenfalls nicht in der Nähe stehen. Eine ausreichend breite Schräge nach innen verhindert, dass Kletterkünstler darüber klettern. 100% ausbruchsicher ist ein solcher Zaun aber dennoch nicht. Diese hat man nur in einem geschlossenen Gehege.

Regentonnen

Offene Regentonnen werden schnell zur tödlichen Gefahr, denn sind sie gerade nicht voll, schafft es kaum eine Katze wieder heraus und ertrinkt. Natürlich ist eure Regentonne dicht verschlossen, doch sind es auch die der Nachbarn. Auch wenn sich niemand in die Gartengestaltung anderer einmischen möchte – bei der Regentonne würde ich eine Ausnahme machen und den Nachbarn notfalls den passenden Deckel spendieren.

Garten-Katzenklo

Die meisten Katzen kommen früher oder später auf den Geschmack der Freilandtoilette. Bevorzugt wird ein trockener Platz mit feinem Bodensubstrat. Bei trockener Witterung sind es vor allem Blumen- und Gemüsebeete. Bei Regen ist es auch gern der frischgeharkte Platz unter einer dichten Thuja-Tanne. Wem der Garten gehört, ist den Katzen dabei natürlich egal. Überlegt euch deshalb, gleich am Anfang einen entsprechenden Platz anzulegen. Mit etwas Glück nehmen eure diesen gleich an und machen ihr Geschäft nicht ausschließlich beim Nachbarn.

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