Futterumstellung bei Katzen – 5 Grundregeln, die es einfacher machen

Kennt ihr das Problem? Ihr wollt auf hochwertiges Futter oder BARF umstellen, aber eure Katzen drehen sich angewidert weg und weigern sich, das neue und doch viel bessere Futter anzurühren. Es ist durchaus menschlich, klein beizugeben und wieder das alte Futter zu füttern, doch genau das solltet ihr nicht tun.

Futterumstellung bei Katzen

  • 1. Mit Kleinstmengen beginnen
    Das neue Futter wird dem gewohnten Futter zunächst in winzigen Spuren untergemischt. Das kann ein Teelöffel sein, bei sehr mäkeligen Katzen manchmal nur eine Messerspitze. Nach und nach wird die Menge des neuen Futters erhöht. Lasst euch Zeit und werdet nicht übermütig und rührt deutlich mehr unter, wenn es gut klappt. Das kann einen Rückwärtsschritt verursachen und ihr müsst wieder von vorn beginnen, weil eure Katzen das Futter doch wieder verweigern.
  • 2. Konsequent sein
    Nicht aufgeben! Nicht aufgeben! Nicht aufgeben!
    Katzen wissen nicht, was besser für sie ist. Das wisst nur ihr. Katzen mögen das, was sie gewohnt sind und wechseln nicht unbedingt freiwillig auf die gesündere Alternative. Das ist bei uns Menschen nicht anders.
  • 3. Nicht zu sehr hineinsteigern
    Macht kein Aufheben um die Futterumstellung, sondern bereitet die Mahlzeit wie immer zu und serviert es so wie ihr es immer serviert. Katzen merken es sofort, wenn etwas anders ist und sind dann noch aufmerksamer. Ist alles wie immer, können Katzen es eher tolerieren, wenn sie einen Hauch des fremden Geruchs und Geschmacks wahrnehmen. Macht ihr aber ein Theater darum, werden Katzen eher misstrauisch und verweigern unter Umständen auch das Futter.
  • 4. Schummeln erlaubt
    Eure Katzen haben ein Leibgericht, das es nur zu besonderen Anlässen gibt und das deutlich besser schmeckt als das alte Futter? Vielleicht Hühnerbrühe, Thunfisch, Joghurt oder Butter? Dann versucht es, eure Katzen über diese Leckerei das neue Futter etwas schmackhafter zu machen. Eine komplette Umstellung klappt so eher selten, doch möglicherweise schafft ihr es so, dass sie wenigstens einmal probiert und mit der Zeit mit dem neuen Geschmack weniger auf dem Kriegsfuß steht.

    Manchmal hilft es auch, etwas vom neuen Futter auf die Pfote zu schmieren. Da Katzen sehr reinlich sind, werden die meisten auch das ablecken, egal wie eklig sie es zuvor im Napf noch fanden. Im Fell finden sie es noch unangenehmer.

  • 5. Immer noch nicht aufgeben!
    Manche Katzen brauchen Monate, um sich mit einer neuen Futtersorte anzufreunden. Doch durchhalten lohnt sich, denn das Futter unserer Katzen trägt maßgeblich zu ihrer Gesundheit bei.

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