5 Tricks, um Tierarztkosten zu sparen

Impfungen und Parasitenbehandlungen lassen sich noch einplanen. Doch wird die Katze plötzlich krank, können hohe Tierarztrechnungen auf den Halter zukommen. Hier ein paar Tipps, mit denen ihr Tierarztkosten einsparen könnt.

Tierarztkosten sparen

1. Drum prüfe, wer sich ewig bindet

Das kleine, arme Kätzchen vom Bauernhof soll es sein, weil Katzen aus Tierheimen so teuer sind? Fehlkalkulation. Tierheimkatzen sind tierärztlich untersucht, entwurmt, entfloht, geimpft und, falls ausgewachsen, bereits kastriert. Die Schutzgebühr ist im Vergleich zu den ausgelegten Kosten sehr gering. Lasst ihr das alles bei eurem kleinen, geschenkten Kätzchen selber machen, summieren sich die Tierarztkosten und liegen schließlich bei mehreren hundert Euro.

Städtische Tierheime stehen finanziell oft besser da als das Dorftierheim, welches niemand kennt. Die Schutzgebühren für Katzen sind in ländlichen Bereichen meist geringer. Der Service in den städtischen besser. Einige geben bei der Vermittlung Gutscheine mit, z.B. für einen Kastrationskostenzuschuss oder für die Übernahme der Tierarztkosten, wenn die Katze innerhalb der ersten zwei Wochen erkrankt. Andere haben eigene Tierärzte und bieten an, Tiere aus dem eigenen Tierheim bei Auffälligkeiten in der Eingewöhnungszeit kostenlos zu behandeln.

2. Preise vergleichen / Tierarzt in sozialschwacher Gegend wählen

Vergleicht man die Kosten einzelner Tierärzte, fällt man aus allen Wolken. Trotz Gebührenordnung sind die Unterschiede zum Teil extrem. Es lohnt sich deshalb, zu vergleichen. Tierärzte auf dem Land sind oft günstiger als in der Stadt. Nicht vergessen solltet ihr, dass Landtierärzte, die überwiegend Rinder und Pferde betreuen, weniger Erfahrung mit außergewöhnlichen Katzenkrankheiten haben als städtische Tierärzte.

Auch innerhalb der Städte gibt es Unterschiede. Tierärzte in sozial schwachen Gegenden nehmen in der Regel andere Preise, denn den doppelten oder dreifachen Satz können die Tierhalter in der Nachbarschaft kaum bezahlen. Diejenigen, denen das Wohl der Tiere wichtiger ist, als ihr Gewinn, passen ihre Preise an.

3. Spezialisierte Tierärzte

Augenheilkunde, Chirurgie,… Spezialisierungen machen einen Tierarzt nicht unbedingt teurer. Meine persönliche Erfahrung: Während ein allgemeiner, wenn auch erfahrener Tierarzt vielleicht wochenlang mit verschiedenen Augensalben herumdoktert und ihr jedes Mal aufs Neue Augenuntersuchung und Behandlung bezahlen müsst, besucht ihr den Fachtierarzt für Augenheilkunde einmal und geht mit dem ruhigen Wissen nach Hause, dass bei diesem Problem die 3 Euro-Salbe aus der Apotheke ausreicht.

4. Tierarztbesuche nicht zu lange aufschieben

Eure Katze niest ab und zu oder nimmt ab? Natürlich lässt sich dies nach dem Motto „ist nicht so schlimm“ oder „sie wird eben alt“ verdrängen. Schiebt ihr den Tierarztbesuch aber auf, wird dieser nicht günstiger – im Gegenteil. Besser gleich zum Tierarzt als zu warten, bis daraus eine schwerwiegende Erkrankung wird.

5. Geld sparen

Mit dem Beiseitelegen von Geld, spart ihr zwar keine Tierarztkosten, doch habt ihr im Notfall genug auf der hohen Kante – und damit lebt es sich doch sehr viel ruhiger. Wie ihr für die nächsten Tierarztkosten vorsorgt, ist euch überlassen. Es gibt sowohl Krankenversicherungen, OP-Versicherungen und Kombinationen aus beidem. Sie haben durchaus ihre Berechtigung. Doch hat man eine Katze, die 20 Jahre lang an eurer Seite gesund durchs Leben marschiert, ärgert man sich doch über das viele Geld, das man für diese Versicherungen zahlen muss.

Eine Alternative ist ein Sparschwein, ein separates Girokonto, ein Sparbuch oder ein Tagesgeldkonto. Alle haben ihre Vor- und Nachteile, aber alle helfen euch, Geld beiseite zu legen, damit ihr eure Tierarztrechnungen bezahlen könnt. Am sinnvollsten ist es, jeden Monat einen festen Betrag zurück zu legen, denn von allein füllt sich das Sparschwein natürlich nicht.

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