Das Geschäft mit dem Tiertod

Was geschieht mit dem Tier, wenn es stirbt? Begräbnis oder Einäscherung, gehen lassen oder als sicht- und fühlbare Erinnerung bei sich behalten?

Tiertod

Im Jahr 2015 gab es eine Focus Reportage über die Liebe der Menschen zu ihren Tieren, bis zu ihrem Tod oder vielmehr darüber hinaus. “Das Geschäft mit Fiffis Tod” hieß sie. Ich habe euch das Video hier eingebettet.

Der Titel klingt sehr negativ und wird dem Thema nicht gerecht, finde ich. Früher wurden die verstorbenen Tiere einfach irgendwo eingebuddelt. Das ist heute nicht mehr jedem möglich. Nur auf dem eigenen Grundstück ist es erlaubt, wenn sich dieses nicht gerade in einem Wasserschutzgebiet befindet.

Das Tier beim Tierarzt zu lassen, scheint für viele die einzige Möglichkeit zu sein. Doch der Weg über die Verwertungsanstalt ist wenig wertschätzend. Umso schöner ist es, dass sich immer mehr Alternativen auftun.

Neben Tierfriedhöfen können sich Tier und Halter auf manchen Friedhöfen sogar schon ein Grab teilen. Tierkrematorien bieten individuelle Einäscherungen an und wer das Tier bei sich haben möchte, kann außer der Asche in der Urne inzwischen unter einem großen Angebot verschiedener „Erinnerungen“ wählen, z.B. die Verarbeitung zu einem Diamanten. Oder, auch wenn dies ganz sicher nicht mein Weg wäre, ausstopfen lassen kann man es sich auch, wie ihr im Film sehen könnt.

Geschäft? Sicher müssen auch die Betreiber von Krematorien, Friedhöfen sowie andere Dienstleister ihre Rechnungen bezahlen. Dafür bieten sie den Tierbesitzern aber die Möglichkeit, sich auf seine eigene Weise von seinem Tier zu verabschieden. Ist das nun schlecht? Ich finde nicht.

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