Glyphosat in Katzenfutter

Die meisten von uns nehmen es täglich unbewusst zu uns – das Breitbandherbizid Glyphosat. Das Gift gilt als wahrscheinlich krebserregend, zerstört die Natur und wurde nun auch in Katzenfutter nachgewiesen.

Glyphosat in Katzenfutter

Glyphosat ist ein Breitbandherbizid (Unkrautvernichtungsmittel), das in der 70ern von Monsanto unter dem Namen „Round up“ auf den Markt gebracht wurde. Seitdem werden jedes Jahr weltweit hundert Tausende Tonnen dieses Gifts auf den Feldern verteilt. Und damit gelangt es auch in unsere Nahrungskette.

Glyphosat ist für Anwendung an Nutzpflanzen zugelassen. Trotz vieler Proteste gegen das umstrittene Gift wurde es 2017 für weitere 5 Jahre zugelassen. Die WHO (World Health Organization/ Weltgesundheitsbehörde) stufte das Glyphosat als „wahrscheinlich krebserregend“ ein. Auch für die biologische Vielfalt hat es negative Auswirkungen, denn wenn in den Monokulturen auch jegliche Wildkräuter fehlen, finden Insekten keinen Lebensraum und den Vögeln fehlen die Insekten als Nahrung. Gelangt es ins Wasser, schädigt es die Entwicklung der Wasserlebewesen.

Ende 2018 haben Wissenschaftler der Cornell University Ithaca verschiedene Futtermittel aus dem Zoofachhandel untersucht. Von 18 getesteten Sorten waren alle ohne Ausnahme mit Glyphosat belastet. Die Menge im Futter lag noch unter den Grenzwerten für Menschen. Wie das Mittel aber auf Tiere, speziell Katzen wirkt und ab welcher Menge es gesundheitsschädlich ist, weiß niemand.

Da man sich derzeit sicher zu sein scheint, dass sich das Glyphosat nicht in Tieren anreichert, fällt das Fleisch als mögliche Herbizid-Quelle aus. In das Tierfutter hineingebracht haben es demnach die pflanzlichen Bestandteile. Diese gelten als Ballaststoffanteil eines Futtermittels und werden in Form von Getreide und Gemüse in unterschiedlich großer Menge in Tierfutter verarbeitet.

Quelle: scinexx.de/news/biowissen/glyphosat-in-hunde-und-katzenfutter/

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