Upcycling Katzenkorb – Kampf dem Plastik

Wir haben überall Plastik. Leider. Wusstet ihr, dass es letztes Jahr Jubiläum hatte? Darauf ein kleines Upcycling – aus einer Kunststoffkiste wird ein hübsches, kuscheliges Katzenkörbchen.

Upcycling Katzenkorb Plastik

111 Jahre ist es alt geworden. Das Plastik meine ich. Und das bedeutet leider nicht nur, dass vor 112 Jahren das erste Stück dieses künstlichen Stoffs hergestellt wurde. Das bedeutet auch, dass noch heute 112 Jahre alte Plastikteile in der Umwelt herum liegen. Denn der Kunststoff verrottet nicht. Er geht nie weg. Er wird nur kleiner.

Plastik bleibt für immer. Ob man damals bei seiner Erfindung darüber nachgedacht hat? Durch Witterungseinflüsse wird es zerrieben, zerfällt in immer kleinere Stücke. Bis es schließlich Mikroplastik ist und für uns mit bloßem Auge nicht mehr erkennbar. Es ist überall und längst auch schon in unserer Nahrungskette. Die Bilder von verhedderten Wasservögeln und von Plastikmüll verstopfte Walmägen habt ihr sicher alle schon gesehen. Und das ist nur der sichtbare Müll.

Deshalb ist es so wichtig, achtsamer mit diesem Zeug umzugehen, sich lieber dreimal zu überlegen, ob es ein Produkt aus Kunststoff sein soll. Und nicht wahllos weg zu werfen. Denn das, was an Plastik da ist, sollte gut genutzt werden.

Kunststoffkörbe oder -kisten könnt ihr beispielsweise umfunktionieren. Mit ein paar Handgriffen entsteht daraus ein Katzenbett. So wie es Dan in diesem Video getan hat. Er hat eine etwas stabilere Kunststoffkiste, ähnlich wie die höheren Brotkisten vom Bäcker. Statt mit Draht und Tacker herum zu basteln, könntet ihr natürlich auch nähen. Da müsstet ihr zumindest nicht darauf achten, dass sich die Katze nirgendwo verletzt. Auch Stoffe lassen sich wiederverwenden. Vielleicht habt ihr noch eine alte Wolldecke, einen ausgedienten Bettbezug, alte Jeans oder Kissen.

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