Bartonellose – die Katzen-Kratz-Krankheit

Die Katzen-Kratzkrankheit aus mikrobiologischer Sicht. Für diejenigen unter euch, die sich für Mikrobiologie interessieren, wird dieses Video von Interesse sein.

Katzen-Kratz-Krankheit Bartonellose

Bartonellose, auch Katzen-Kratz-Krankheit (KKK) genannt, ist eine Zoonose-Krankheit. Das heißt, sowohl Menschen als auch verschiedene Tiere können sie bekommen und auch untereinander übertragen.

Bartonellen sind parasitisch lebende Bakterien. Es gibt verschiedene Arten von ihnen und diese verursachen unterschiedliche Krankheiten. Für die Katzen-Kratz-Krankheit ist Bartonella henselae verantwortlich. Katzen infizieren sich meist über Flöhe mit diesem Erreger. Wir Menschen infizieren uns dagegen über Kratz- und Bissverletzung der Katze.

Während man Katzen eine Infektion mit Bartonellen selten ansieht, zeigen sich beim Menschen deutliche Symptome. In der Regel bildelt sich an der Verletzung, der Eintrittsöffnung für den Erreger eine Pustel. Innerhalb von ein paar Wochen schwellen Lyphknoten an und es kann zu Beschwerden wie Fieber, Kopfschmerzen oder allgemeines Unwohlsein kommen. Manchmal heilt alles innerhalb weniger Monate von allein ab. Es kann aber auch zu schweren Verläufen kommen, von denen vor allem Menschen mit geschwächtem Immunsystem betroffen sind.

In diesem Video von Nadine Bukowski erfahrt ihr mehr über den Erreger.

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