Bluthochdruck bei Katzen – unterschätztes Problem

Lange Zeit wurde das Blutdruckmessen bei Katzen unterschätzt. Nach und nach wird erst bekannt, wie relevant das Thema Bluthochdruck bei Katzen und seine Folgeerkrankungen sind.

Blutdruckmessen bei Katzen

Etwa 20 % aller Katzen über 9 Jahre leiden unter Bluthochdruck zeigen Studien zusammenfassend. Das berichtet Tierärztin Linda Geske auf ihrer Facebookseite.

Das große Problem bei Katzen scheint zu sein, dass es bei fast alles dieser betroffenen Katzen zu Folgeerkrankungen kommt, die durch diesen Bluthochdruck verursacht werden. Es handelt sich um Endorganschäden, wie Herz- und Nierenerkrankungen, Durchblutungsstörungen im Gehirn und Netzhautablösung im Auge. Allesamt dramatische Geschichten, die man nicht mal eben wegbehandelt bekommt. Umso wichtiger ist es, diesen vorzubeugen.

Regelmässiges Messen des Blutdrucks bei Katzen ist die allerwichtigste Maßnahme zur Vorbeugung. Bei älteren Katzen sollte regelmäßig ein- bis zweimal im Jahr gemessen werden. Am besten fangt ihr damit schon im mitteleren Alter an, wenn ihr mit eurer Katze sowieso zur Routineuntersuchung beim Tierarzt seid. Bei jungen Katzen ist dies nicht unbedingt notwendig, aber schaden tut es auch ihnen nicht.

Das Blutdruckmessen bei der Katze ist ganz unkompliziert. Zwar gibt es für das ganz genaue Messen die Methode, den Blutdruck in einer Arterie zu messen. Genauso ist es aber auch ganz unkompliziert mit einer Manschette möglich, ähnlich wie bei uns Menschen.

Wenn euch interessiert, wie das Blutdruckmessen bei Katzen genau funktioniert und was die ermittelten Werte bedeuten, schaut euch den oben verlinkten Beitrag an.

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